Dies ist Mitzi, die stadtbekannte, leichtfüssige und charmante Katzenblondine. Hier auf ihrem Lieblingsplatz auf Ihrem Dach. Von dort aus kann sie allen Hunden auf die Glatze gucken und ab und zu auch übermütiges Federvieh jagen.
Mitzi hat uns erlaubt, sie exklusiv auf einem Ihrer Ausflüge zu begleiten und Photos zu machen. Scheu vor Kameras und Journalistenfragen hat Mitzi schon lange nicht mehr. Als wir ihr Wohnhaus verlassen, führt sie uns -betont langsam neben uns herschlendernd- in die Geheimnisse der Quartier- und Revierarbeit erfolgreicher Katzen ein:
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Nach dem Rechten zu sehen und zu kontrollieren, ob niemand ungefragt zugezogen ist, sei zentral, sagt sie augenzwinkernd.

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Auf die Frage, ob sie bei solchen “unangemeldeten Kontrollen” schonmal eins auf die Nase bekam, meint sie dass dies eher für die anderen gefährlich würde. Und erklärt uns gleich, weshalb: Das Geheimnis sei, stets ihre Überlegenheit von oben ausspielen zu können.
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Nur Neuzuzügler und Mitbewohner werden kontrolliert und besucht. Auch für Katzen wie Mitzi gibt es Grenzen: Weiter westlich ist beispielsweise das Revier von Carla. Das sei zu akzeptieren.
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Mitzi bei der Arbeit: Selbst die Menschen im Quartier bleiben ehrfürchtig stehen. Mitzi ist gutmütig, doch legt sie grossen Wert auf die Etikette.
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Höflich und diskret ist Mitzi wie keine Zweite: Als ihr unsere Fragerei zuviel wird, zeigt sie uns wie zufällig die Besonderheiten der Stadtbahnstation vor ihrem Haus.
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Und wartet, bis wir auch wirklich weg sind.
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