Wörterbücher und Internet

Die “Wiener Zeitung” streift in einem Artikel ein interessantes Thema: “Wörterbücher und ihre Verlage in Zeiten des Internet”. Da es ja zunehmend auch sehr brauchbare, kostenlos verfügbare online- Wörterbücher gibt, kommen die Wörterbuchverlage natürlich entsprechend unter Druck: Versuche mit Bezahltsystemen (www.diccionarios.com von Larousse) gibt es ebenso wie werbefinanzierte Gratis-Angebote (www.pons.eu). Um sich aber gegen die wachsende Konkurrenz an crowdgesourceten Wörterbücher behaupten zu können, sind von Verlagsseite mittelfristig sicherlich Zusatzdienste oder Spezialwörterbücher zu erwarten.

Eine Übersicht über die online verfügbaren Ressourcen und Meta- Suche in diesen ist bequem über den Glossary Crawler und den Translatr möglich.

3 Responses to “Wörterbücher und Internet”

  1. Karl Hofreiter says:

    Interessante Sache, danke für die Links :)

  2. Melissa Meyer says:

    Eine weitere “Bedrohung” (je nachdem auf welcher Seite man den steht) stellen natürlich auch automitische Übersetzungstools dar, die ein “manuelles” Übersetzen ganz und gar überflüssig machen könnten (natürlich nur, was algemeinsprachliche Texte angeht, die sowieso nie an eine Übersetzungsagentur herangetragen worden wären). Die bekanntesten Übersetzungstools sind sicher die von Prompt, Google, Reverso und Systran. Diese vier Übersetzungsroutinen dominieren die Übersetzungsseiten im Web und sind auf fast allen Übersetzungs-Websites zu finden.
    Was man jedoch auch bedenken muss, ist, dass seltene Sprachen wie Rumänisch , Sebisch oder Catalan weder in online Woerterbüchern noch bei oben genannten Tools zu finden sind –es besteht also weiterhin Bedarf an professionellen Uebersetzern!

  3. Erstmal danke für die Links. Ich suche aber eher einen Service welcher Internetseiten profesionell übersetzt. Wörterbüche sind gut zum nachschlagen. Wenn man aber eine gute Übersetzung will sollte man es einem Fachmann überlassen. Hast du da einen Tip für mich?

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