Das Archivo Rojo ist endlich frei zugänglich: Diese Sammlung von Photographien wurde 1936 von der Verteidigungsversammlung von Madrid geschaffen um die Verheerungen des Bürgerkrieges erfassen zu können. Es zeigt Bilder des damaligen Lebens und die Zerstörung durch den Krieg. Mit dem Sieg der Faschisten um Franco wurde diese historisch wertvolle Sammlung konfisziert und unter Verschluss gehalten um die Grauen des faschistischen Aufstandes während der folgenden Diktatur totzuchweigen.
Erst jetzt, fast 70 Jahre später, im Jahre 2008, bingt die sozialdemokratische Regierung von José Luis RodrÃguez Zapatero, sehr zaghaft um Aufklärung bemüht, diese einzigartige Sammlung der Öffentlichkeit zurück.
Goya hat 1799 viel vorhergesehen: El sueño de la razón produce monstruos (“Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer”)

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Karl H. Lincke, Rechtsanwalt der madrilenischen Kanzlei Mariscal &
Asociados hat sich mit dem Weblog “Business in Spanien” das ambitionierte Ziel gesetzt, für Geschäftsleute deutscher mittelständische Unternehmen in Spanien zwischen der Deutschen und der Spanischen Kultur zu vermitteln. Dafür scheint Herr Lincke, sowohl in Spanien als auch in Deutschland zugelassener Anwalt mit Schwerpunkt Wirtschaft, prädestiniert; hat er denn täglich mit Klienten verschiedener Nationalitäten, verschiedenen Rechssystemen und -Traditionen, -Sprachen und -Auffassungen zu tun. Allein deswegen ist Kurzweil garantiert! Im Weblog wird denn auch -mit einem oft stauenenden Blick- über den Alltag und die Gepflogenheiten in der spanischen Hauptstadt aus nordeuropäischer Sicht berichtet.
Wir freuen uns über diesen weiteren deutschsprachigen Spanienblog für Unternehmer!
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Die Iberische Halbinsel gilt als die Hochburg des Franchising: Ein Grossteil aller neueröffneten Bars, Cafés, Restaurants und Geschäfte sind Franchise-Unternehmen, die den -meist jungen- Unternehmern die Etablierung des ‘eigenen’ Geschäftes erleichtern sollen: Die Franchise-Geber stellen KnowHow, fertige Produkte, Innen- und Aussendesign, Lieferanten, und und und, sowie eine bereits eingeführte und gepflegte Marke. Die Franchise-Nehmer nach Zahlung eines “Eintrittsgeldes” und eventueller prozentualer Gewinnabgabe den Geschäftsalltag. Der Franchise-Nehmer minimiert so die Anfangsinvestitionen, seine verlustreichen “Lehrjahre” als Unternehmer. Der Franchise-Geber wiederum kann sich voll aufs Kassieren und die Markenpflege konzentrieren. Dass die Franchise-Nehmer auf jeden Fall aber auch auf den grossen Teil ihrer möglichen Autonomie verzichten, scheint sie nicht zu stören. Vonwegen freies Unternehmertum.
Franchising- Systeme gibt es in Spanien folglich für fast alles: Supermärkte, Friseursalons, Freizeitparks, Zahnarzt- Praxen, Schneidereien, Fahrschulen, Anwaltskanzleien, etc. So sieht denn auch zunehmend das Stadtbild aus. Das jeder Stadt. Man verabredet sich heute überall im “Caffè di Roma” wie früher im “Hotel Post”.
Trotz allem noch recht neu im Franchising sind für beide Seiten der Verwertungskette höchst profitable Nischen- Dienstleistungs- Systeme: Diese sind auf der einen Seite für “Heimarbeiter” genauso attraktiv wie für etablierte Dienstleistungsbüros, welche einen weiteren Service anbieten möchten.
Über ein solches Beispiel berichten unsere Übersetzer in Ihrem Blog nebenan.
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