Füfzehn Strände und vier Sporthäfen erhalten diese Auszeichnungen für gute Wasserqualität. Fuengirola als die meistprämierteste Gemeinde
Die Provinz Málaga erhält für diesen Sommer insgesamt 19 blaue Fahnen – zwei weniger als im vergangen Jahr. Diese Auszeichungen werden vergeben von der ADEAC, der Vereingung für Umwelterziehung und Konsumenteninformation und verbürgen die nachhaltige Pflege der Wasserqualität und der betreffenden Küstenlinie und ihrer Infrastruktur.
Fuengirola erhält mit Abstand die meisten Preise. Ausgezeichnet wurden hier folgende Strände: Los Boliches -Las Gaviotas, Torreblanca, Carvajal, San Francisco, Santa Amalia und El Castillo.
Neben Fuengirola können auch folgende Gemeinden die begehrte und touristisch wichtige Flagge hissen: Torrecilla y Burriana (Nerja), La Malagueta (Málaga), RÃo Verde y San Pedro (Marbella), La Rada y El Cristo (Estepona) und Sabinillas y La Colonia (Manilva).
Ausserdem wurden innerhalb der Provinz Málaga folgende (Sport-) Häfen ausgezechnet: La Caleta (Vélez Málaga), La Bajadilla (Marbella), Estepona und La Duquesa (Manilva).
Spanienweit wurden insgesamt 499 Strände und 77 Häfen für den kommenden Sommer mit einer blauen Flagge ausgezeichnet. In dieser Saison weht an etwa jedem siebten spanischen Strand die blaue Flagge, womit Spanien weiterhin das Land mit den meisten dieser Auszeichnungen bleibt.
Live webcam: Strand von Torremolinos

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Andalusien |
Ein junger Madrilene ist wegen der erdrückenden Hypothek von über insgesamt 320.000 Euro gezwungen, seine Wohung zu verkaufen. Wegen der grassierenden Immobilenkrise auf der Halbinsel fand sich jedoch -wie üblich- kein Käufer mehr.
Miguel Marina, ehemaliger Immobilienagent, der aufgrund seiner plötzlichen Arbeitslosigkeit die Hypothek nicht mehr bedienen konnte, greift deswegen zu drastischen Mitteln: Er verlost seine Wohnung: Für fünf Euro und ein bisschen “Glück” kann man deshalb Miguel’s Wohnung gewinnen. Eine Eintragung auf der seiner Homepage mit Name und (spanischer) Personalausweis- Nummer reicht, um sich Lose zu sichern. So ist er zwar seine Wohnung (57 Quartmeter, Zweizimmerwohnung in einem Vorort von Madrid) los, hat dafür aber auch die Hypothekarschulden vom Hals. Für den Kauf von 500 Losen bietet er Firmen auch Werbefläche auf der Website.
Aber um nicht nur seine Wohnung, sondern auch sie Schulden zu verlieren, ist der Verkauf von insgesamt 64′000 Losen nötig. Obwohl bereits etliche Tageszeitungen über diese ungewöhnliche wie verzweifelte Aktion berichteten, konnte er erst 1′800 Lose verkaufen – bisher gut 230′000 Besuchern auf seiner Homepage zum Trotz.

Die notarlielle Verlosung ist am 15. Mai 2009 geplant. Sollten bis dahin noch nicht alle Lose verkauft sein, verlängert sich die Frist um ein weiteres Jahr.
Derzeit prüft das madrilenische Steueramt, ob diese private Auktion überhaupt legal ist. Der beteiligte Notar versichert jedoch die Legalität der Lotterie.
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Spanien |
Google hat nun auch in Europa begonnen, Bilder für “Google Street View” zu schiessen. Spanien ist neben Grossbritannien, Frankreich und Italien eines der Länder des alten Kontinentes, welches so beglückt wird: In den spanischen Städten Barcelona, Madrid, Sevilla und Valencia wurden die berüchtigten Google- Kamerawagen gesichtet. Eine auf dem Dach dieser -in diesem Falle schwarzen- Autos montierte, vollautomatische 360-Grad-Kamera fotografiert mit insgesamt elf Linsen bis zu 30 Mal in der Minute. Dabei werden nicht nur die Strassen, Fassaden, etc. erfasst und später veröffentlicht, sondern auch alle Menschen, die sich zu dem Zeitpunkt in Sichtweite dieser Google’schen Augen befanden. Allerdings werden -die spanischen Datenschutzgesetze verlagen dies- die Gesichter der Passanten angeblich nur verfremdet dargestellt.
Die europäische Datenschutzagentur ist keineswegs erfreut und verweist auf die Gefahren dieses Services: Mit europäischem Recht wäre das Programm in seiner jetzigen Form nicht vereinbar, sagte der europäische Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx und drohte mit “schweren Konsequenzen”. Zu welchem Zeitpunkt die so gewonnenen Fotos eventuell online gehen wurde nicht bekanntgegeben.

Foto: RICARD CUGAT, EL PERIÓDICO
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Spanien |