Das grosse Erdbeben von Málaga jährt zum 250ten mal.
Vor 250 Jahren reichte das Wasser bis zur Alameda, die es damals noch nicht gab
Der erste November 1755 hätte für Málaga ein normaler Samstag werden können. Heute erinnern wir uns aber an diesen Tag als den mit dem ausgeprägten und langandauernden Beben, welches die ganze Stadt in Panik versetzte. Gebäudemauern und einige der älteren Kirchen stürzten in sich zusammen. In der Stadt fürchtete man, überschwemmt zu werden. Diese Angst und der starke Lärm des Bebens liess die Bewohner aus den Gebäuden stürzen. Erst nach einigen Tagen fand die Stadt wieder zum Alltag zurück.
Am 27. desselben Monats erschütterte die Stadt gegen Mittag ein neues Beben eine Minute lang. Wieder flüchtem die Bewohner auf die Anhöhen, welche die Stadt umgeben und kehren erst zurück, nachdem der Gouverneur über der Puerta del Mar Wachen aufstellen liess, die bei einer “Tsunami” Alarm schlagen würden. Im Gefängnis finden Aufstände statt.
Dasselbe Beben suchte Lissabon heim, wo ein verheerender Brand ausbrach.
1884 erlebte Málaga ein neues Beben, ein Jahr später starben in dern Nachbarprovinz Granada 1000 Menschen bei einem weiteren Erbeben.
Málaga liegt inmitten einer seismisch hochaktiven Zone. Ein Überblick über die seismische Aktivität. Das Bild unten zeigt die Bebenherde von 1995 im westlichen Andalusien.

