
Es ist wieder heiss in ganz Spanien diesen Sommer. In den Sommerferien fährt hier weg, wer kann. Entweder ins “kühle” Zentraleuropa oder zumindest in die Berge. Elf Comunidades -AndalucÃa, Asturias, Cantabria, Castilla-La Mancha, Castilla y León, Extremadura, Galicia, Madrid y PaÃs Vasco, Comunidad Valenciana und Murcia- haben den Hitzealarm in Zivilschutz und Gesundheitssystem aktiviert. Der Wasserverbrauch wurde noch nicht rationiert, jedoch in vielen Gebieten ist es verboten, Schwimmbäder zu füllen oder Rasenflächen zu bespränkeln.
Anfang der Woche musste sogar das Atomkraftwerk Garoña abgeschaltet werden, weil das Wasser des Ebro nicht mehr zur Kühlung ausreichte. Dabei handelt es sich dabei um den wasserreichsten Fluss des Landes, der das Wasser aus den Pyrenäen nach Südspanien trägt. So zeigt sich, in Zeiten des Rekordstromverbrauchs, dass AKWs nicht wie behauptet die Grundlast stets absichern, was gerne als Argument gegen alternative Energiequellen und für AKWs angeführt wird.

Das “Instituto Nacional de MeteorologÃa” erklärt, dass aber nicht von einer eigentlichen Hitzewelle gesprochen werden darf, sondern es sich dieses Jahr viel eher um “normale” sommerliche Temperaturen handelt. Auch die “Fundación Centro de Estudios Ambientales del Mediterráneo” warnt davor, Vergleiche mit der verheerenden Hitzewelle des Jahres 2003 zu ziehen. Eine solche ist dieses Jahr ausgeblieben, die normalen Sommertemperaturen reichen völlig …
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