Die spanische Steinobstproduktion ist in allen Produktionsgebieten stark gesunken. Der Ertrag in Extremadura und Murcia ist um etwa 40% gefallen, in Aragon und Katalonien zeigen die Zahlen einen Rückgang in der Produktion um 15%.



Spanien ist der zweitgrößte europäische Erzeuger von Steinobst. Die Durchschnittsproduktion in Spanien in den letzten fünf Jahren lag um 1,4 Mio. Tonnen, dieses Jahr wird die Produktion 1 Mio. Tonnen kaum übersteigen.

Kirschen sind in einigen Gebieten, wie in dem Jerte-Tal, um bis zu 40% gesunken und im Allgemeinen fiel das Volumen von Pfirsichen um 20%. Der Grund für diese verringerte Produktion liegt in der verzögerten Fruchtausbildung infolge des Mangels an kalten Stunden im November und Dezember. Aprikosen gehörten zu den am meisten betroffenen Früchten mit einer Produktion, die um 46% fällt und eine geschätzte Kapazität von etwa 72.000 Tonnen hat.

Unterdurchschnittliche Erträge wegen ungünstigen Wetters

Auch die Zitrusernte in Spanien soll nach ersten Prognosen in diesem Jahr mit 3,2 Millionen Tonnen um ein Viertel kleiner ausfallen als im Vorjahr. Ursachen für die unterdurchschnittlichen Erträge sind das zu warme Wetter im Frühjahr und Trockenheit im Mai und Juni. Auch die Blüte war sehr schwach.

Das Angebot an Orangen wird auf 1,43 Millionen Tonnen geschätzt, das wäre ein Viertel weniger als 2006. Bei den Mandarinen wird mit 1,63 Millionen Tonnen eine um ein Fünftel geringere Ernte erwartet. Bei den Zitronen hängt mit etwa 131.000 Tonnen nur die Hälfte der Vorjahresmenge an den Bäumen. Bei den Grapefruits rechnet man mit 4.760 Tonnen nach 7.270 Tonnen in der Vorsaison.

Quelle: ZMP

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Wednesday, September 19th, 2007 at 6:07 pm
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SpanienInfo
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