Die Iberische Halbinsel gilt als die Hochburg des Franchising: Ein Grossteil aller neueröffneten Bars, Cafés, Restaurants und Geschäfte sind Franchise-Unternehmen, die den -meist jungen- Unternehmern die Etablierung des ‘eigenen’ Geschäftes erleichtern sollen: Die Franchise-Geber stellen KnowHow, fertige Produkte, Innen- und Aussendesign, Lieferanten, und und und, sowie eine bereits eingeführte und gepflegte Marke. Die Franchise-Nehmer nach Zahlung eines “Eintrittsgeldes” und eventueller prozentualer Gewinnabgabe den Geschäftsalltag. Der Franchise-Nehmer minimiert so die Anfangsinvestitionen, seine verlustreichen “Lehrjahre” als Unternehmer. Der Franchise-Geber wiederum kann sich voll aufs Kassieren und die Markenpflege konzentrieren. Dass die Franchise-Nehmer auf jeden Fall aber auch auf den grossen Teil ihrer möglichen Autonomie verzichten, scheint sie nicht zu stören. Vonwegen freies Unternehmertum.

Franchising- Systeme gibt es in Spanien folglich für fast alles: Supermärkte, Friseursalons, Freizeitparks, Zahnarzt- Praxen, Schneidereien, Fahrschulen, Anwaltskanzleien, etc. So sieht denn auch zunehmend das Stadtbild aus. Das jeder Stadt. Man verabredet sich heute überall im “Caffè di Roma” wie früher im “Hotel Post”.

Trotz allem noch recht neu im Franchising sind für beide Seiten der Verwertungskette höchst profitable Nischen- Dienstleistungs- Systeme: Diese sind auf der einen Seite für “Heimarbeiter” genauso attraktiv wie für etablierte Dienstleistungsbüros, welche einen weiteren Service anbieten möchten.

Über ein solches Beispiel berichten unsere Übersetzer in Ihrem Blog nebenan.

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Tuesday, June 3rd, 2008 at 10:45 am
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SpanienInfo
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